Vera Isler - Face to Face II

1. Februar - 6. Mai 2012
Eine Kooperation mit dem Museum der Moderne, Salzburg

Vera Islers Porträts der „Face to Face“-Serie zeichnen sich durch Direktheit und Natürlichkeit aus. Es sind, wie die Künstlerin betont, „Porträts für mich allein“, die ohne Assistenz, ohne Kunstlicht und entsprechend ohne Ablenkung entstanden sind. Sie dokumentieren ihre Begegnungen mit Künstlern und Künstlerinnen, die in "herzlicher Schweigsamkeit" stets sehr persönliche Befindlichkeiten festhalten. Sie zwingen die Porträtierten, aber auch den Betrachter zu Ruhe und Aufmerksamkeit. Im Museum Tinguely sind die großformatigen Photographien der zweiten „Face to Face“-Serie zu sehen.

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Kienholz
Die Zeichen der Zeit

22. Februar - 13. Mai 2012
Eine Ausstellung der Schirn Kunsthalle Frankfurt in Kooperation mit dem Museum Tinguely Basel

Der amerikanische Konzept- und Objektkünstler Edward Kienholz (1927–1994) schuf seit Mitte der 1950er-Jahre ein rebellisches und polarisierendes Oeuvre. Im Zentrum seiner Arbeit, die er ab 1972 gemeinsam mit seiner Frau Nancy Reddin Kienholz realisierte, stehen Religion, Krieg, Tod, Sex und die abgründigen Seiten der Gesellschaft. Kienholz und Tinguely verbindet Zeitgenossenschaft, gegenseitige Freundschaft und Achtung vor der je anderen Radikalität des künstlerischen Schaffens. Die Ausstellung zeigt neben eindrücklichen kleineren Skulpturen eine Reihe der spektakulären, raumgreifenden „moralischen Tableaux“ und umfasst Werke, die zwischen 1960 und 1994 entstanden sind, darunter auch das gemeinsam mit Tinguely signierte „Concept Tableau“ The American Trip von 1966.

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Vladimir Tatlin
neue Kunst für eine neue Welt

6. Juni - 14. Oktober 2012

Konterreliefs – Turm – Letatlin, dies sind die drei bedeutendsten Errungenschaften in der Laufbahn des russischen Künstlers Vladimir Tatlin (1885 – 1953): Sie stehen im Zentrum der grossen Ausstellung, die erstmals seit 20 Jahren einen umfassenden Überblick über das Werk eines der wichtigsten Avantgardisten am Anfang des 20. Jahrhunderts liefert, und die wichtigsten Leihgaben auch aus den grossen russischen Museen versammelt.
Mit den Konterreliefs hob Tatlin die Gesetze der Malerei aus den Angeln und schuf gleichsam eine neue Kunstgattung und ein neues Verständnis für das ins Werk gesetzte Material; mit dem visionären, nie realisierten Projekt für einen monumentalen Turmbau zur Propagierung der Ideale und Ziele der Russischen Revolution, hat er sich in die Träume von Generationen von Architekten, bildenden Künstlern, Schriftstellern eingeprägt, die Grenzen der einzelnen Kunstbetätigungsfelder gesprengt und Eigenschaften wie Rhythmus und Bewegung in die Skulptur eingeführt; mit dem
Letatlin, einem utopischen, nie in die Lüfte gestiegenen Flugapparat, wollte er dem Menschen das Gefühl des individuellen Fliegens geben.

Tinguely@Tinguely
Ein neuer Blick auf Jean Tinguelys Werk

07. November 2012 - 03. Februar 2013

Vor 16 Jahren, im Oktober 1996, wurde das Museum Tinguely eröffnet. Seither ist die grösste Sammlung von Arbeiten Jean Tinguelys noch weiter gewachsen. Dies ist der Grund, weshalb ein
neuer Sammlungskatalog in drei Sprachen erscheint. Er liefert einen umfassenden Überblick über den Künstler, die Sammlung und ihre Dokumentation. Gleichzeitig werden seine Werke erstmals
seit langer Zeit wieder die gesamte Ausstellungsfläche einnehmen. 20 Jahre nach dem Tod des Künstlers wird mit einer neuen Präsentation auch eine revidierte Sicht auf seine künstlerische
Arbeit vorgestellt. So wird mit einem frischen Blick und einem erweiterten Vermittlungsangebot Tinguelys Oeuvre für eine neue Generation greifbar werden.